Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen

Anmeldung und nähere Informationen zu den spezifischen Veranstaltungen bitte über StudIP der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Wintersemester 2021/22

Prof. Dr. Andrea Jäger, Dr. Steffen Hendel

Das Kolloquium kann als 14tägige Veranstaltung mit 2 SWS besucht werden oder als wöchentliche Veranstaltung mit 4 SWS. Inhaltlicher Schwerpunkte des Kolloquiums sind:

1. Bestimmungen des Subjekts in der bürgerlichen Gesellschaft: Wahrnehmung, Gefühl, Bedürfnis, Interesse; Gewohnheit, Moral, Werte, Sittlichkeit; Kritik.
2. Argumentationsmuster der Wissenschaft: Funktionalismus, Essentialismus, Anthropologie
Diese beiden Themenbereiche umfassen 2 SWS

3. Quellentexte der Sozialgeschichte der Literatur im 19. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt auf einem ausgewählten Durchgang durch Karl Marx: Das Kapital. Bd. 1
Dieser Themenbereich umfasst 2 SWS

Weitere Infos über StudIP.

PD Dr. Anja Oesterhelt

Migration ist kein alleiniges Phänomen des 21. Jahrhunderts. Knapp 6 Millionen Deutsche wanderten allein in der Zeit von 1820 bis 1928 nach Übersee aus – im heutigen Sprachgebrauch würde man den allergrößten Teil von ihnen als ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘ bezeichnen. Nach 1933 gab es eine erneute Auswandererwelle, diesmal zum größten Teil politische Exilanten. Ein Großteil blieb seit dem 19. Jahrhundert in der Neuen Welt, nicht wenige kamen aber auch nie an oder sie kehrten wieder zurück. Literarische Verarbeitungen dieser Erfahrungen werfen vielfältige sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven auf das Phänomen des Auswanderns, die Deutschen als Migranten und die Rolle der Kunst für diese Erfahrungen. Gelesen werden u.a. Texte von Berthold Auerbach, Franz Kafka und Anna Sehers. Das Seminar findet online als Videokonferenz statt.

Anmeldung unterliegt Regeln; siehe StudIP

PD Dr. Anja Oesterhelt

Die moderne Bedeutung von Heimat bildet sich ab den 1770er Jahren vor allem in literarischen Texten aus und entfaltet sich weiter in der Literatur des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Von der Literatur der Empfindsamkeit angefangen ist Heimat dabei immer mehr, als allein der Ort der Herkunft. Was genau dieses ‚Mehr‘ in der Romantik und im Realismus, im Naturalismus und der Klassischen Moderne, in NS- und Exilliteratur und in der Folge bis heute jeweils sein konnte und kann, soll in dieser Vorlesung diskutiert werden, nicht zuletzt vor dem Hintergrund aktueller politischer Vereinnahmungen des Heimatbegriffs, die auf teils über zweihundertjährigen literarischen Heimatkonzepten basieren und diese zu ihren eigenen Zwecken gebrauchen.

Weiteres Infos unter StudIP

Sommersemester 2021

jeweils 18:00 bis 22:00 Uhr; Anmeldung über StudIP der Martin-Luther-Universität
Prof. Dr. Andrea Jäger, Dr. Steffen Hendel

Termine:
14.04.2021: Einführung Thema, Semesterplanung
28.04.2021: FAZ-Artikel, Gorman-Debatte, „Menschen mit Nazihintergrund“
12.05.2021: Identität und Nation. Kulturwissenschaft 1990er bis 2021: u.a. Niethammer u Assmann
26.05.2021: Florian Cloumas: Ich, wir und die anderen (2020)
(09.06.2021: Ursula Renz, kulturelle Aneignung)
23.06.2021: Caroline Fourest: Generation beleidigt (2020)
07.07.2021: Wagenknecht: Die Selbstgerechten (2021); Baron (Hg.): Klasse und Kampf (2021)

Ringvorlesung des Institutes für Musik, Medien und Sprechwissenschaften

ab 22.4.2021 jeden zweiten Donnerstag, jeweils 15.30 bis 17.00 Uhr
digitale Vorlesung mit anschließender Diskussion (anders als bisher angekündigt) über Webex: https://uni-halle.webex.com/join/susanne.voigt-zimmermann
Für eine bessere Handhabbarkeit kann VORHER die Desktop-App herunterladen und installiert werden: https://www.webex.com/de/downloads.html
Themen und Termine hier.

wöchentlich; 10:30 bis 11:00 Uhr; Termine, Themen und zusätzliche Informationen über Anmeldung StudIP der Martin-Luther-Universität

Aus der Ankündigung: Die moderne Bedeutung von Heimat bildet sich um 1800 vor allem in literarischen Texten aus und entfaltet sich weiter in der Literatur des ganzen 19. Jahrhunderts. Von der Literatur der Romantik über die des Realismus bis hin zu der sogenannten Heimatkunst um 1900 ist Heimat dabei immer mehr, als allein der Ort der Herkunft. Was genau dieses ‚Mehr‘ bei Hölderlin und Brentano, Droste-Hülshoff und Raabe, Keller und Rilke genauso wie bei E. Marlitt und Hermann Löns jeweils sein konnte, soll in dieser Online-Vorlesung diskutiert werden, nicht zuletzt vor dem Hintergrund aktueller politischer Vereinnahmungen des Heimatbegriffs, die implizit oder explizit auf historischen Heimatkonzepten basieren und diese zu ihren eigenen Zwecken gebrauchen.

wöchentlich; 10:30 bis 11:00 Uhr; Termine, Themen und zusätzliche Informationen über Anmeldung StudIP der Martin-Luther-Universität

Aus dem Ankündigungstext: Migration ist kein alleiniges Phänomen des 21. Jahrhunderts. Knapp 6 Millionen Deutsche wanderten allein in der Zeit von 1820 bis 1928 nach Übersee aus – im heutigen Sprachgebrauch würde man den allergrößten Teil von ihnen als ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘ bezeichnen. Nach 1933 gab es eine erneute Auswandererwelle, diesmal zum größten Teil politische Exilanten. Ein Großteil blieb seit dem 19. Jahrhundert in der Neuen Welt, nicht wenige kamen aber auch nie an oder sie kehrten wieder zurück. Literarische Verarbeitungen dieser Erfahrungen werfen vielfältige sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven auf das Phänomen des Auswanderns, die Deutschen als Migranten und die Rolle der Kunst für diese Erfahrungen. Gelesen werden u.a. Texte von Karl May, Berthold Auerbach, Theodor Storm, Franz Kafka und Anna Sehers. Das Seminar findet online als Videokonferenz statt.

Die Diskussionen finden virtuell über WebEx, jeweils von 13:00 bis 14:30 Uhr statt. Die Teilnahme ist durch Voranmeldung per Email an katrin.berndt@anglistik.uni-halle.de möglich.

7.5.2021: Diskussion: Thomas Bauer, Die Vereindeutigung der Welt (2018)
28.5.2021: Diskussion: Jia Tolentino, Trick Mirror:Reflections on Self-Delusion (2019)

 

Wintersemester 2020/21

Schauen Sie ausnahmsweise bitte für aktuelle Lehrangebote und Vorträge in die Rubrik „Veranstaltungen“.

Wintersemester 2019/20

do (14-tägig), 16-18 Uhr, Steintor-Campus, Hörsaal III

Nach den ersten beiden erfolgreichen Ringvorlesungen des Instituts für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften (IMMS) zu „Bewegung“ und „Improvisation“ behandelt die neue Vorlesungsreihe das Thema „Ideale in Musik, Gesang, Medien, Sprache und Sprechen“. Mit ihr sollen die Grundlagen, die Entstehung und die theoretischen und methodisch-didaktischen Implikationen thematisiert und hinterfragt werden, die Idealbildungen mit sich bringen, z.B. für die Lehre, Forschung und Praxis.

Der „Goldstandard“, den das Ideal für sich Ausgangspunkt bzw. Ziel reklamiert, stellt sich sowohl im wirklichen Leben oftmals als nicht umsetzbar dar. In den verschiedenen Erlebniswelten von Musik, Gesang, Medien, Sprache und Sprechen werden sie mitunter sogar ästhetisch nicht als erstrebenswert angesehen. Und wie umgehen mit Idolen? Nicht nur in der Psychotherapie besitzt deshalb die „Entidealisierung“ eine wichtige Funktion. Wie hat sie beispielsweise in die Literatur Einzug gehalten und mit welchen Auswirkungen?

24.10.2019 – Prof. Dr. Ines Bose (Sprechwiss.): Die ideale (Medien-)Stimme?

07.11.2019 – Prof. Dr. Andrea Jäger (Germanistische Literaturwiss.): Entidealisierung in der Literatur

21.11.2019 – Prof. Dr. Susanne Vollberg (Medien und Kommunikationswiss.): Von der Suche nach dem Glück oder Das ideale Ich. Selbstoptimierung im Netz

05.12.2019 – Prof. Dr. Georg Maas (Musik-Pädagogik): Gibt es die/den ideale/n Musikpädagogin/en?

19.12.2019 – Prof. Dr. Ursula Hirschfeld (Sprechwiss.): Aussprache lehren und lernen im Fremdsprachenunterricht: „Ideale“ – Möglichkeiten – Voraussetzungen

16.01.2020 – Prof. Dr. Wolfgang Auhagen (Musikwiss.): Natürlichkeit als Ideal in Musik und Musiktheorie

30.01.2020 – n.n.

Mi (14-tägig u. nach Absprache), 18-22 Uhr, Seminarraum 18, LuWu 2

Prof. Dr. Andrea Jäger; Dr. Steffen Hendel

Themen werden bekannt gegeben.

29.11.19, 10.01.20, 07.02.20 jeweils 12:15 – 19:45 Uhr

Anglistik, Prof. Dr. Katrin Berndt

bisherige Aufsatzdateien und die näheren Infos unter StudIP

Di 16-18, Seminarraum 20, LuWu 2

Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Sven Staffeldt

Teil 1: Theorie, Di 16-18, Seminarraum 16, LuWu 2
Teil 2: Film, Di 18-20, Seminarraum 16, LuWu2

Romanistik, Prof. Dr. Daniela Pietrini
Seminarsprache ist Italienisch!

Sommersemester 2019

mi (14-tägig u. nach Absprache), 18-22 Uhr, Seminarraum 18, LuWu 2

Prof. Dr. Andrea Jäger; Dr. Steffen Hendel

17.04.: Schütz (2016), Einleitung
24.04.: Quellen bei Schütz
15.05.: Florian Huber „Hinter den Türen warten die Gespenster“ (2017)
22.05.:
05.06.:
12.06.: Natascha Wodin „Irgendwo in diesem Dunkel“ (2018)
26.06.:

Nächster Termin 25.4., ab 14 Uhr, Versammlungsraum, LuWu 2

Aufsatzdateien und nähere Infos unter StudIP.